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März: Taten sind Gold

Elias Hildebrand
07. April 2022

Um im Marketing erfolgreich zu sein, muss man immer am Puls der Zeit bleiben. Nur: Wem bleibt dafür die Zeit? Als Ihr Partner verschaffen wir Ihnen einen monatlichen Überblick über die Themen, die die Branche bewegen. Sorgfältig kuratieren wir Magazine, Blogs und Websites – und verschaffen Ihnen damit nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, sondern auch eine der wichtigsten Ressourcen unserer Generation: Zeit.

„Die Wissenden reden nicht, die Redenden wissen nicht“ besagt ein japanisches Sprichwort und beschreibt dabei die inhaltsleere heiße Luft, die bei undurchdachter und damit oft irrelevanter Kommunikation entsteht. Heiße Luft, an der sich Unternehmen aktuell leicht die Finger verbrennen können: Im Zuge des Kriegs in der Ukraine entwickelt sich das Haltungsmarketing zum Dauerthema und hat auch im März wieder viele Fachmagazine beschäftigt. Eine Perspektive die bei mir besonders hängen geblieben ist: Absichtserklärungen zählen nichts, sie können wie im Fall von Edeka sogar aktiv schaden. Gefragt sind Taten und ein echter Beitrag.

Darüber hinaus ging es im März um die steigenden Ansprüche im digitalen B2B Vertrieb und  Anforderungen an Barrierefreiheit im Kontext neuer Gesetze.

Markenführung in Zeiten des Irrsinns

Gerade bei hochsensiblen Themen wie dem Krieg in der Ukraine kann Haltungsmarketing ein heißes Eisen sein. Der Fall Edeka hat gezeigt: Reine Kommunikation reicht nicht. Es müssen auch Tagen folgen. Wenn ein Unternehmen keinen echten Beitrag leisten kann, gilt: Lieber einfach schweigen.

  • Klimawandel, Pandemie, Krieg: Wie Markenführung in Zeiten des Irrsinns funktioniert. Kaum schien die Corona-Pandemie und ihre Folgen halbwegs überwunden zu sein, folgt mit dem Überfall von Russland auf die Ukraine die nächste Krise mit globalen Auswirkungen. Tim Stübane, Mitgründer der Agentur The Goodwins, erklärt in seiner neuen Talking-Heads-Kolumne, wie Marken auf diese Herausforderungen reagieren können.
    Zum Artikel auf Horizont.net
  • Marken und der Ukraine-Krieg: Wer Haltung verspricht, muss sie jetzt wirklich zeigen. Im Zuge des Kriegs in der Ukraine hat Haltungsmarketing endgültig seine Unschuld verloren, kommentiert HORIZONT-Chefredakteurin Eva-Maria Schmidt.
    Zum Artikel auf Horizont.net
  • Appell: Warum Marken im Angesicht des Krieges einfach mal die Klappe halten sollten. Wohlfeile Absichtserklärungen zählen im Angesicht des Krieges nicht mehr, gefragt sind jetzt Taten. Im Zweifelsfall sollten Unternehmen “einfach mal die Klappe halten”, wenn sie keinen echten Beitrag leisten können, meint Heiko Schmidt, Geschäftsführer Kreation von Vasata Schröder.
    Zum Artikel auf Horizont.net

B2B-Vertrieb

Die Ansprüche an die digitale Customer Experience steigen auch im B2B-Onlinehandel. Wird diesen nicht entsprochen droht ein Verlust bereits gewonnener Kunden. Teil dieser Experience könnte zukünftig auch das Thema Social Commerce sein das immer relevanter wird.

  • Customer Experience: Herzstück des B2B-Onlinehandels. Ein Thesenpapier definiert sechs Trends im B2B-Onlinehandel 2022. Ergebnis: Auch im Geschäftskundensegment ist die digitale Customer Experience trotz zunehmender Komplexität ein Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit.
    Zum Artikel auf OnetoOne.de
  • Hohe Kundenabwanderung durch Digitalisierung. Deutsche Unternehmen verlieren inzwischen mehr als jeden vierten gewonnenen Kunden, sagt eine Studie von SugarCRM. Grund dafür ist das rasante Tempo der Digitalisierung und der damit verbundenen höheren Ansprüchen an die Customer Experience.
    Zum Artikel auf OnetoOne.de
  • Ein Klick, ein Kauf – Social Commerce nimmt Fahrt auf. Die Möglichkeiten von Social Commerce klingen verführerisch, die Relevanz für Unternehmen steigt stetig. Im WuV Executive Briefing gibt es deshalb einen guten Überblick über das Thema.
    Zum Executive Briefing der WuV

Barrierefreiheit

Ab 2025 wird Barrierefreiheit im eCommerce verpflichtend. Von guten, barrierefreien, digitalen Angeboten profitieren aber auch bereits jetzt nicht nur Menschen mit Einschränkungen. Eine einfache Lösung ist dabei nicht immer zielführend. Es gilt vor allem den Menschen zuzuhören.

  • E-Commerce: Droht die zweite DSGVO? Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz verpflichtet Onlineshops, ab dem Jahr 2025 barrierefrei zu sein. Der E-Commerce-Sektor ist darauf nicht wirklich vorbereitet.
    Zum Artikel auf Absatzwirtschaft.de
  • Toolcheck: Barrierefreiheit. Manche Toolanbieter versprechen, Webseiten mit einem Overlay barrierefrei zu machen. Ist das zu einfach, um wahr zu sein? Und kann eine barrierefreie Seite überhaupt ohne Einbeziehung von Menschen mit Einschränkungen entstehen?
    Zum Artikel auf Absatzwirtschaft.de
  • Wie in Japan aus Barrieren Werte geschaffen werden. Kein Land der Welt altert schneller als Japan. Bereits heute ist jeder vierte Japaner im Rentenalter. Wenn es um Lösungsmodelle zur Integration von Menschen mit diversen körperlichen Einschränkungen geht, lohnt sich also der Blick nach Fernost.
    Zum Artikel auf Absatzwirtschaft.de
  • Voice im barrierefreien Design. Bis zum Jahr 2030 soll Voice Commerce in Deutschland knapp ein Drittel aller E-Commerce-Umsätze ausmachen. Über die Chancen und Risiken einer Technologie, die immer noch am Anfang steht – und deshalb enormes Entwicklungspotenzial besitzt.
    Zum Artikel auf Absatzwirtschaft.de

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