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Juni: Die Fiktion der Rationalität

Elias Hildebrand
05. Juli 2022

Um im Marketing erfolgreich zu sein, muss man immer am Puls der Zeit bleiben. Nur: Wem bleibt dafür die Zeit? Als Ihr Partner verschaffen wir Ihnen einen monatlichen Überblick über die Themen, die die Branche bewegen. Sorgfältig kuratieren wir Magazine, Blogs und Websites – und verschaffen Ihnen damit nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, sondern auch eine der wichtigsten Ressourcen unserer Generation: Zeit.

„Haltung zeigen ist ein grundlegendes Verständnis von Freiheit und Demokratie. Und kein Trend.“ So schreibt Steven Raymond Urry in der W&V. Er betont damit die Rolle, die Marken allein durch ihre Präsenz in z.B. Sozialen Netzwerken einnehmen – ganz gleich, ob sie es wollen oder nicht. Denn wie so oft gilt eben auch hier: man kann nicht nicht kommunizieren. Und mag im B2B durch spitzere Zielgruppen die gesellschaftliche Relevanz etwas milder erscheinen: die Relevanz der Marke und der bewussten digitalen Markenführung wächst auch hier. Denn letztlich treffen emotionale und heuristische Menschen Entscheidungen. Und Marken bieten dafür den entscheidenden Referenzrahmen.

Neben dem großen Thema der B2B Markenführung ging es im Juni um digitalen Vertrieb, den Umgang mit Daten sowie den Facebook-Konzern Meta.

Markenführung im B2B

Den Homo Oeconomicus gibt es nicht. Auch im B2B sind Kunden keine rein rationalen Entscheider:innen. Am Ende sämtlicher (noch so standardisierter) Prozesse treffen durch Emotionen beeinflusste Menschen eine Entscheidung. Die Marke eines Unternehmens dient gerade für komplexe Entscheidungen als Heuristik – als geistige – Abkürzung. Sie bietet damit gerade im B2B Sicherheit und Struktur und kann damit der ausschlaggebende Faktor sein.

  • B2B-Marketing: Das Selbstvertrauen in die kreative Stärke wächst. 73 Prozent der B2B-Marketer sind der Auffassung, dass die kreativen Kampagnen von B2B-Marken zunehmend mit denen von Verbrauchermarken mithalten können. Für den Großteil (82 Prozent) ist der Aufbau einer Marke für das langfristige Umsatzwachstum im B2B genauso wichtig wie im Verbrauchermarketing.
    Zum Artikel auf onetoone.de
  • Warum eine starke Marke auch für B2B wichtig ist. Für B2B-Unternehmen wird die Bedeutung von Marken gerne kleingeredet. Zu rational seien die Entscheidungsprozesse, zu standardisiert gehen etwa Buying Center vor. Da hat Markenwert keinen Platz. So weit, so unzutreffend, finden Christian Frey und Christoph Behroz vom Serviceanbieter Techem.
    Zum Artikel auf horizont.net
  • Ältere erwarten von Marken Neutralität, Jüngere fordern Haltung. VerbraucherInnen jenseits der 45 bevorzugen Marken, die sich bei gesellschaftlichen Fragen neutral verhalten. Jungen Generationen ist die Haltung von Unternehmen laut einer Studie jedoch wichtiger. Außerdem würden drei von vier Befragten einer Marke den Rücken kehren, wenn der Kundenservice schlecht ist. Zum Artikel auf onetoone.de
  • Marken tragen Verantwortung und Mitschuld in Krisenzeiten. Warum es so wichtig ist, Fake News und digitaler Desinformation in Krisenzeiten die Stirn zu bieten, erklärt Steven Raymond Urry.
    Zum Artikel auf wuv.de

Digitaler Vertrieb

Der direkte Draht zur Kundin und zum Kunden bietet großes Potenzial. Nike beweist das inzwischen mit einer erfolgreichen D2C Strategie. Wie das in der Praxis zudem aussehen kann, zeigen die Beispiele des Live-Shoppings und der Twitter „Product Drops“.

  • Social Commerce: So setzen Marken Live-Shopping erfolgreich ein. Philip Papendieck von Intermate beschreibt, wie Marken Live-Shopping und die Streaming-Events am besten einsetzen können.
    Zum Artikel auf wuv.de
  • Twitter startet neues Shopping-Format „Product Drops“. Besonders für limitierte Produktverkäufe, sogenannte “Drop Sales”, ist das neue Feature von Twitter geeignet. Zunächst wird es aber nur in USA mit ausgewählten Kunden getestet.
    Zum Artikel auf onetoone.de
  • D2C | Nike und LVMH als Weltvorbild: Warum Marken selbstständiger werden müssen, um erfolgreich zu sein. Die heutige Zeit des Überflusses, in der wir in der westlichen Welt leben, verlangt auch nach einem neuen Umgang mit Produkten von Seiten der Unternehmen. Wie Nike und LVMH ihre D2C-Strategie erfolgreich umsetzen und warum der Preis dann zweitrangig wird, erklärt Stefan Luther.
    Zum Artikel auf horizont.net

Daten und Marketing Technologie

Im richtigen Einsatz von Daten liegt bares Geld. Insbesondere im zuvor erwähnten direkten Kontakt zu Kunden. Das Potenzial wird einer aktuellen Studie zu Folge jedoch noch nicht ausgeschöpft. Mögliche Gründe dafür: Die falsche technologische Basis und fehlendes Know-How zur zielgerichteten Nutzung von Daten. Die Folgen sind drastischer als „nur“ liegengelassenes Potenzial.

  • Executive Briefing : „Es fällt nicht nur einfach der Third-Party-Cookie weg“. Im W&V-Interview spricht Florian Bayer darüber, welche weitreichenden Folgen Googles Blockade der Drittanbieter-Cookies für Werbetreibende hat.
    Zum Artikel auf wuv.de
  • Personalisierung: Unternehmen lassen noch viel Potenzial liegen. Wie umfassend personalisieren Unternehmen in der DACH-Region derzeit den Kundendialog? Dieser Frage ist eine Studie von Absolit nachgegangen. Ein Ergebnis: Es gibt noch viel Luft nach oben.
    Zum Artikel auf onetoone.de
  • Datenversteher gesucht: Marketing Tech und Daten gehören zusammen wie das Smartphone und die Gen Alpha. Jede Lösung, jeder Kanal und jeder Touchpoint sorgen für eine Informationsflut. Damit daraus die richtigen Marketing-Schlüsse gezogen werden, sind Datenspezialisten gefragter denn je.
    Zum Artikel auf absatzwirtschaft.de
  • CMOs betrachten Daten als Hindernis für Kreativität. 42 Prozent der CMOs befürchten, dass Daten die Kreativität ihrer Marketingteams behindern. Das ist eines der Ergebnisse einer neuen Studie „Data, People, and Culture: The Evolving Role of the Modern CMO“.
    Zum Artikel auf onetoone.de

Meta

Viel Bewegung im Meta Konzern. Die lange als rechte Hand Zuckerbergs tätige Managerin Sheryl Sandberg verlässt den Konzern. Mit den zahlreichen Angeboten – mit dabei Facebook, WhatsApp und Instagram – buhlt der Konzern auch immer mehr um KMUs. Die Artikel geben Ein- und Überblick.

  • Top-Managerin Sheryl Sandberg verlässt Facebook-Konzern. Top-Managerin Sheryl Sandberg, die beim Facebook-Konzern Meta lange als rechte Hand von Gründer Mark Zuckerberg galt, verlässt den Online-Riesen in diesem Herbst. Sie wolle sich künftig mehr um ihre Wohltätigkeits-Aktivitäten kümmern, schrieb die 52-Jährige in einem Facebook-Eintrag.
    Zum Artikel auf horizont.net
  • Das sind die neuen Meta-Tools für den Mittelstand. Meta buhlt seit Ausrufung des Metaverse mehr und mehr um die Gunst von KMUs. Viele Marketer fragen sich jetzt: Wie kann ich diese neuen Angebote für meine Kundenansprache nutzen? Wo lauern Fallstricke? Eine Einschätzung von Maximilian Balbach.
    Zum Artikel auf horizont.net
  • Reichweite ist nicht alles: Facebook, Instagram, WhatsApp – wer gewinnt das Meta-Triell? Sie gehören alle drei zum Hause Meta und prägen die globale Social-Media-Landschaft. Doch welches der Geschwister Facebook, Instagram und WhatsApp genießt die höchste Gunst der User und spricht die wichtigsten Zielgruppen an? Eine Studie von Faktenkontor zur Nutzung sozialer Medien beleuchtet nun die Stärken und Schwächen der Meta-Plattformen.
    Zum Artikel auf horizont.net

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Auch im Oktober stand Budgetierung weit oben auf der Themenliste. Kein Wunder: Während die Tage kälter und kürzer werden, macht sich die Belastung durch Inflation und Energiepreise immer deutlicher bemerkbar. Und damit der Wunsch: Kommunikation effizienter und effektiver zu gestalten, um mit begrenzten Budgets die größtmögliche Wirkung zu erzielen.

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