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Februar: Frieden und Krieg

Elias Hildebrand
05. März 2022

Um im Marketing erfolgreich zu sein, muss man immer am Puls der Zeit bleiben. Nur: Wem bleibt dafür die Zeit? Als Ihr Partner verschaffen wir Ihnen einen monatlichen Überblick über die Themen, die die Branche bewegen. Sorgfältig kuratieren wir Magazine, Blogs und Websites – und verschaffen Ihnen damit nicht nur einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil, sondern auch eine der wichtigsten Ressourcen unserer Generation: Zeit.

Beim Rückblick auf den Januar habe ich den Monat als „von Konflikten und Spannungen geprägt“ beschrieben. Der Rückblick auf den Februar zeigt mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine jedoch, wie nur wenige Wochen den Referenzrahmen einer solchen Beschreibung verschieben können. Eine Herausforderung mit der sich auch Unternehmen im Kontext des Haltungsmarketings auseinandersetzen müssen. Darüber hinaus ging es im Februar um den Fachkräftemangel, das Trendthema D2C das wir auch in den Marketingtrends 2022 beschrieben haben sowie um den Dauerbrenner Audio.

D2C

Der direkte Dialog mit Kunden ist vielversprechend. Mehr Kontrolle über Markentouchpoints, größere Margen und Zugriff auf relevante Daten. Der Erfolg ist jedoch keinesfalls selbstverständlich. Insbesondere die Customer Experience muss stimmen. Ein Blick auf Chancen – aber auch potenzielle Hürden.

  • Hat Direktmarketing eine neue Chance? Direct-to-Consumer ist einer der aktuellen Trends. Doch wie gelingt es, den direkten Kundendialog zu führen? Und geht das auch, ohne die einschlägigen Sozialen Netzwerke zu besetzen, die in der Kritik stehen? Für althergebrachte Dialoginstrumente wie E-Mail oder eigene Communities könnte in diesem Prozess eine neue Zeit anbrechen.
    Zum Artikel auf Horizont.net
  • Direct-to-Consumer-Business: D2C boomt: So nah war der Kunde noch nie. Marken sind auf der Suche nach der passenden D2C-Strategie. Die WuV bietet Einblicke in einen ebenso vielschichtigen wie dynamischen Markt.
    Zum Artikel auf wuv.de
  • Emplifi-Umfrage: So schnell verabschieden sich die Menschen bei schlechter CX von einer Marke. In diesem Kontext relevant: Eine überzeugende Customer Experience wird für Marken immer wichtiger. Diese Erkenntnis unterstützt jetzt eine neue Studie der CX-Plattform Emplifi unter 2000 Befragten in Großbritannien und den USA. Demnach besteht zwischen den Erwartungen der Kunden und den CX-Bemühungen der Marken noch eine große Diskrepanz.
    Zum Artikel auf Horizont.net
  • D2C ist ein Muss – so funktioniert das Business. Jeder vierte Dollar, den Konsumenten direkt bei einer Marke ausgeben, fließt in den USA inzwischen in die Kassen einer D2C-Brand. Wollen sich klassische Markenhersteller nicht das Wasser abgraben lassen, müssen sie handeln.
    Zum Artikel auf wuv.de

Arbeitsmarkt

Der Wert guter Mitarbeiter:innen steigt durch den leer gefegten Arbeitsmarkt immer weiter. Gerade junge Generationen sind durch die Corona-Krise geprägt was Auswirkungen auf das Employer Branding mit sich bringt. Gleichzeitig gilt es aber auch qualifiziertes Personal zu halten.

  • Generation Covid: Employer Branding wird zum Wirtschaftsfaktor. Die Herausforderungen der Corona-Krise prägen die junge Generation auf nie dagewesene Art und Weise. Dies hat einer Studie zufolge weitreichende Effekte, die sich auch auf die Arbeitswelt auswirken.
    Zum Artikel auf OnetoOne.
  • Fachkräfte-Nachfrage in zwei Jahren nahezu verdoppelt. Der Hays-Fachkräfte-Index stieg im 4.Quartal 2021 gegenüber dem Vormonat um 20 Punkte auf einen Wert von insgesamt 212 Indexpunkte. Mit diesem Anstieg liegt die Nachfrage-Situation insgesamt fast doppelt so hoch wie im 4.Quartal 2019, also der Zeit vor Corona.
    Zum Artikel auf OnetoOne.de
  • Retention: Gute Mitarbeiter:innen: So wertvoll wie nie. In Zeiten leergefegter Personalmärkte wird das Halten qualifizierten Personals für viele Agenturen und Unternehmen 2022 zur Existenzfrage, prognostiziert HR-Spezialist Andreas Herde.
    Zum Artikel auf wuv.de

Audio

Hat der letzte Podcast, den Sie gehört haben, ein Business-Thema behandelt? Die Wahrscheinlichkeit ist hoch – zumindest, wenn man der Einschätzung von LinkedIn folgt. Das Netzwerk setzt vermehrt auf Audioinhalte und wird zukünftig selbst zum Produzenten. Gerade mit Blick auf jüngere Zielgruppen scheint dies vielversprechend.

  • Der Podcast-Boom bleibt, Werbung kommt. Das Interesse an Podcasts ist riesig, die Reichweite und die Zahl der Angebote steigen weiter. Ein überwiegend junges Publikum und spezielle Vermarktungsformate machen das Medium als Werbeträger attraktiv.
    Zum Artikel auf Absatzwirtschaft.de
  • Neues Geschäftsfeld: Linkedin gründet Podcast-Network. Das Business-Network Linkedin steigt intensiver in das Geschäft mit Podcasts ein. Mit einem eigenen Podcast-Network will die Business-Plattform selbst zum Podcastproduzenten werden.
    Zum Artikel auf wuv.de

Haltungsmarketing und der Krieg in der Ukraine

Bis vor wenigen Wochen war das größte Thema im Haltungsmarketing noch der Super Bowl. Dann folgte der russische Einmarsch in die Ukraine und legte eine neue Messlatte – über die zumindest Edeka initial stolperte.

  • Haltungsmarketing: Was deutsche Werber vom Super Bowl lernen können. Auch dieses Mal hat die globale Werbecommunity aufmerksam den Super Bowl studiert, um zu sehen, wie Werbung mit Leuchtturmcharakter aussehen kann. Doch dieses Jahr war nicht so interessant, was in den Spots gezeigt wurde, sondern was fast flächendeckend fehlte.
    Zum Artikel auf Horizont.net
  • International: Ukraine: Twitter und Facebook warnen ihre Nutzer. Die Zahl der Einträge bei Twitter und Facebook, in denen die Ukraine in einem negativen Licht dargestellt wird, hat sich seit 14. Februar um 11.000 Prozent erhöht. Die beiden Netzwerke erklären ihren Nutzern, wie sie jetzt sicherer posten können.
    Zum Artikel auf wuv.de
  • Ukraine-Krieg: Edeka prangert russischen Überfall in Social Media an – und erntet heftige Kritik. Die Nachricht vom Kriegsausbruch in der Ukraine hat viele Menschen schockiert und nicht wenige Marketer dürften sich gerade fragen, ob und wie sie mit diesem Thema umgehen sollen. Der Lebensmittelhändler Edeka hat nicht lang gezögert und nimmt mit einer klaren Botschaft auf Instagram, YouTube und LinkedIn Stellung.
    Zum Artikel auf Horizont.net
  • Kommentar: Edeka greift mit seiner Ukraine-Anzeige daneben. Mit einer Anzeige in gelb-blau und dem Text “Freiheit ist ein Lebensmittel” greift Edeka die aktuellen Geschehnisse in der Ukraine auf.
    Zum Artikel auf wuv.de

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