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Hallo! <– Ist das nicht ein freundlicher, einladender Einstieg in diesen Text? Fühlen Sie sich vielleicht sogar direkt angesprochen, oder, wie man im Werbejargon gerne sagt: „abgeholt“? Ja? Wie schön! Dafür hat es auch nicht viel gebraucht: Nur ein paar Wochen pochender Kopfschmerzen, nagender Selbstzweifel und banger Prokrastination. Warum aller Anfang schwer ist und wie einem das Wort Leichtigkeit mit viel mehr Leichtigkeit von der Tastatur geht, verrät Texterin Anna im Artikel.

Hallo!

Ich bin Anna und bei schalk&friends zuständig für Texte. Lange und kurze, simple und komplexe, charmante und präzise. MAL SIND SIE LAUTER ALS DIE SAMSTAGMITTAGSIRENE WENN MAN EINEN FIESEN KATER HAT! Mal treffen sie schnell, leise und zielsicher wie der Wurfstern eines Ninjas.
Nur, bevor es so weit ist, bevor ein Text sein Wesen zeigen und seine Wirkung entfalten kann, ist er normalerweise erstmal eines: Nicht da. In meinem beruflichen Alltag starre ich deshalb öfter auf endlose, weiße Flächen als Amundsen und Scott am Südpol. Die beiden Polarforscher kennen sich mit Schneeblindheit bestens aus – wer sie noch nie erlebt hat, dem sei gesagt: Man verliert schnell die Orientierung. Deshalb ist es sinnvoll, ein kompetentes Team und gute Ausrüstung dabei zu haben. Beim Texten, beim Polarforschen und auch sonst allem, was einem wichtig ist.

Tipp 1: Die richtige Ausrüstung

Länge. Inhalt. Suchmaschinen-Optimierung. Korrektheit. Verständlichkeit. Charme. Ein Text muss in der Regel viele verschiedene Anforderungen erfüllen. Deshalb ist es klug, vor dem Losschreiben schon einmal den Rucksack zu packen: Markenstrategie, SEO-Keywords, Kommunikationsziele und die gewünschte Tonalität sollten auf jeden Fall drin sein. Und weil ohne Proviant bekanntlich nichts geht, darf man auch bei der Verpflegung nicht geizen: ein großer Wortschatz, sprachliche Sicherheit und umfassende Infos zum jeweiligen Thema sind gutes Futter für leere Seiten.

Ein Text ohne Substanz ist wie ein Hundeschlitten ohne Hunde. Aber ein Text ohne Stimme, ohne Charakter, Ecken und Kanten ist noch schlimmer: er wirkt austauschbar, belanglos und wird schnell wieder vergessen.

Tipp 2: Die richtige Richtung

Orientierung ist Alles. Wer den Südpol sucht, schaut deshalb regelmäßig auf einen Kompass. Wer wirkungsstarke Worte finden will, sollte ebenfalls immer wieder den eigenen Standpunkt überprüfen: Ist das Geschriebene relevant? Ist es verständlich? Zahlt es auf die vorab definierten Kommunikationsziele ein?

Mithilfe spezieller Programme und Profi-Expertise aus dem SEO-Team lässt sich gut feststellen, ob ein Text für Suchmaschinen geeignet ist – und für die Menschen, die ihn lesen sollen. Ob Content funktioniert, wird vor allem am Fazit der vorab definierten Zielgruppe(n) gemessen. Wer Stakeholder nicht nur am Ende befragt, sondern sie in regelmäßigen Abständen in den Schreibprozess miteinbezieht, spart Zeit, Energie – und unnötig gegangene Meilen.

Tipp 3: Der richtige Notfall-Plan

Was geht, wenn nichts mehr geht? Kreative Prozesse können so unberechenbar sein wie das Wetter in der Antarktis. Das Gemeine an Schneestürmen und Schreibblockaden ist ja: Je mehr man gegen sie ankämpft, desto schwerer wird es, weiter zu kommen. Da kann es hilfreich sein, einfach mal abzuwarten, spazieren zu gehen, sich einer anderen Aufgabe zu widmen und den Kopf wieder frei zu kriegen. Wer Output liefern soll, braucht immer auch Input – und Inspiration kommt meistens dann, wenn man sie am wenigsten erwartet.

Tipp 4: Das richtige Ziel

Wenn man zum Südpol will, ist jeder Zentimeter daneben einer zu weit im Norden. Wenn man einen optimalen Text abgeben will, ist jedes Wort, das keine Wirkung erzielt, eines zu viel. Deshalb gilt: Wissen, wann Schluss ist! Ist alles Wichtige gesagt? Sind alle Anforderungen erfüllt? Sind keine Fragen mehr offen? Dann wird es Zeit, den finalen Punkt zu setzen – je früher, desto besser.

Kreative Krise? 4 Tipps, die Schreibblockaden lösen

Autor Anna Thaler
Anna Thaler
28. März 2024
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